Liebe Brigitte
Lieber Ralf

Gestern kurz vor Mitternacht bin auch ich wieder in meinem ‚irdischen zu Hause‘ angekommen.
Wie froh ich doch um den zusätzlichen Tag war, den ich mir eingeräumt hatte. So nutzte ich die Gelegenheit, isoliert vom Alltag, den begonnen Prozess weiter ‚laufen zu lassen‘.

Euer Nussbaum empfing mich mit offenen Armen, und so wurde ich weiter überflutet von ungeahnten Dimensionen die da z.B. lauten Wunder erkennen und fühlen, unbeschreibliche Dankbarkeit empfinden bis hin zu tiefstem inneren Frieden spüren. Auf dem Weg dahin zwang mich mein kritischer Verstand mit harten Konfrontationen immer wieder fast in die Knie. Man versuche sich vorzustellen: Ich habe mich immer als ‚falsch‘ wahrgenommen, irgendetwas stimmte so ganz und gar nicht mit mir. Ich fühlte mich meist neben mir (näb de Schueh, wie wir in Schweizerdeutsch so schön sagen), leer, unwillkommen, unerwünscht, ungeliebt, innerlich extrem nervös und gereizt. Für meinen Ratio gab’s nur eine Erklärung, ich hatte definitiv nicht alle Tassen im Schrank. In der Schulmedizin hiess die Diagnose MS, welche mich mit ihren Symptomen immer wieder vollends an meinem Lebenssinn zweifeln liess. Ein unglaublich anstrengender Kampf mein Leben bis dahin. Und dann schenkt ihr mir mit Eurem Seminar und Eurer SOL-Hypnose eine Achterbahnfahrt in Lichtgeschwindigkeit (ja, ja, ich weiss, es war schneller – doch ich habe in ‚meinem Schulthek‘ keine schnellere Masseinheit gefunden). Eine Achterbahnfahrt, die von der privaten Hölle in die allumfassende, bedingungslose, göttliche Liebe führt. Dazu kommt die Wahrnehmung von unzähligen Veränderungen bei anderen Kursteilnehmern und bei mir selber. Da liegt die Möglichkeit überfordert zu sein in absoluter Griffnähe.

Falls ihr mögt, berichte ich Euch gerne zu einem späteren Zeitpunkt ausführlicher über meine ganz persönlichen Erlebnisse und Veränderungen während des Seminars und danach zurück im Alltag.
Zur Zeit übersteigt das Wahrgenommene noch meine mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit.

Doch zwei Beispiele will ich Euch nicht vorenthalten…

Bis vor kurzem (das letzte Mal am 5.7.2018) erhielt ich monatlich bei meinem Arzt eine 1Liter-Nabic-Procain-Infusion. Ich konnte diese jeweils kaum erwarten, weil sie mir unter anderem half meine Schmerzen, die mich manchmal fast in den Wahnsinn trieben, im erträglichen Zaum zu halten. Heute Morgen habe ich meinen Infusionstermin für diesen Donnerstag abgesagt. Ich brauche ihn nicht mehr. Ist ja logisch, schliesslich bin ich die tonnenschwere Kugel auf meinem Thorax und die bleischwere Ritterausrüstung los ;-). Um nicht doch noch als verrückt erklärt zu werden, habe ich es mir verkniffen, die wahre Begründung für meine Absage auszusprechen.

Nach diesem Telefonat fuhr ich einkaufen und kam mit einem Päckli Rauchlachs zurück. Dann futterte ich den ganzen Inhalt mit grösstem Genuss.
Bis dato habe ich Rauchlachs nur gegessen, wenn er hauchdünn mit viel Meerrettich und Zwiebeln auf Brot lag aber ganz sicher nicht in ‚rauen Mengen‘ und ‚füdliblutt‘ 😉

Wunder geschehen so leise

In tiefster Dankbarkeit dafür, dass ihr den Mut hattet/habt, Eure Entdeckungen zu teilen!

C. aus der Schweiz